In unserer neuen Rubrik „Gut gemeint…“ wollen wir Sie auf die Fellpflege-Hilfsmittel aufmerksam machen, mit welchen Sie sehr vorsichtig sein sollten – zum Beispiel mit dem Furminator.
Für einen Katzenbesitzer ist es nicht immer einfach das Fell der Katze selbst zu pflegen. Sobald sich im Fell der Katze einige Knoten gebildet haben, wird die Katze auf den Versuch ihr Fell zu kämmen eher abweisend reagieren. Viele Hilfsmittel – verschiedenste Entfilzer, Kämme in unzähligen Variationen, Naturhaar-, Metaldraht-, sogar Silikonbürsten und Vieles mehr gibt es auf dem Markt. Mit jedem neu gekauften Kamm oder Bürste verspricht sich der Katzenhalter, dass die Fellpflege jetzt endlich zum Kinderspiel wird. Leider ist es meistens nicht der Fall.
Oftmals passiert es, dass der Katzenbesitzer durch die gutgemeinte Fellpflege der Katze nur noch mehr Probleme schafft.
FURminator
Wenn man eine Katze kämmt, möchte man in erster Linie die abgestorbenen Haare loswerden. Dafür ist FURminator, aus meiner Sicht, ein falsches Werkzeug. FURminator SCHNEIDET die Haare durch. Mit jedem Zug über das Fell, werden die Haare, logischerweise auch die wachsenden Haare, abgeschnitten. Je mehr man’s macht, desto mehr «haart» die Katze, desto grösser ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich im Fell irgendwann kahle Stellen bilden.
Diese Bilder von Julie The Groomer LLC zeigen deutlich, welchen Schaden die falsche Anwendung eines FURminators anrichten kann.
Also entweder FURminator sehr vorsichtig anwenden oder ganz sein lassen.